Willkommen auf meinem alcimia - hic et nunc - Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
für entspannte Herzkranzgefäße!
Müsli mit Galgant: Dinkelschrot – gibt es fertig geschrotet aus dem Bioladen – nach Anleitung kochen (kann am Abend vorbereitet werden) und einen geriebenen Apfel, sowie Honig nach belieben hinzugeben. Abschließend einen halben TL Galgantpulver (Alpinia galanga) unterrühren. So ein Müsli gibt Kraft für den gesamten Tag. Das richtige für unter Bluthochdruck leidende Manager, denn Galgant ist ein hervorragendes Mittel bei Angina pectoris. Es ist in der Lage in kürzester Zeit die Koronargefäße (Herzkranzgefäße) zu weiten, so dass das Herz wieder mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgt wird.
Okay, wird sich da so manche(r) fragen “welcher Manager nimmt sich morgens die Zeit und bruzzelt sich einen völlig am mainstreem vorbeigehendes – Müsli-?”
Liebe Leute, Manager (früher waren es Fürsten und Könige…) gehen heimlich, wenn sie keiner sieht zur Hex und lassen sich die Karten legen und Tricks verraten!
Hier gibt es ein weiteres feines Rezept mit Galgant und das Pflänzchen gleich dazu!
Auf die Schnelle ein kleiner Steckbrief zu Leinsamen:
- Immer die ganzen Samen verwenden – oder selber frisch (!) schroten. Die ungesättigten Fette werden viel zu schnell ranzig.
Wie anwenden?
- Schleimhautschützend für Magen und Darm: vor der Einnahme die Leinsamen quellen lassen. Zum Beispiel im Joghurt oder Müsli.
- Bei Verstopfung oder einer Magen-Darm-Infektion nicht vorquellen lassen: einen TL Leinsamen einnehmen und -wichtig- ein Glas Wasser oder Fencheltee unmittelbar danach trinken.
Warum?
- Die vorgequollenen Samen schützen mit ihren Schleimen eine angegriffene oder wunde Magen-Darmschleimhaut ( Magen-Darm-Geschwür).
- Ungequollener Leinsamen quillt erst im Verdauungstrakt auf und reguliert zum einen den Stuhlgang (vor allem bei Obstipation – Verstopfung) zum anderen bindet der Leinsamen bei einer Infektion mit Durchfall pathogene Keime an sich, die dann mit dem Stuhl ausgeschieden werden.
Alles klar? Fragen werden gerne über die Kommentarfunktion beantwortet.

Ich erhalte von Zeit zu Zeit via Internet Werbung von neu erschienenen Homöopathiebüchern. Unter anderem wird für ein homöopathisches Buch zu Nachtschattengewächsen geworben. Klar, Werbung darf sein. Aber dass Nachtschattengewächse mit Begriffen wie “extreme Gewalttaten” (in den Träumen und Wünschen von Personen!) in einem Satz genannt werden, wird den Nachtschattengewächsen nicht gerecht. Für mich wird hier etwas Heiliges entwürdigt. Mag sein, dass mir hierfür die homöopathische Denke fehlt. Nachtschattengewächse erweitern den Blick und die eigene Sichtweise auf die Dinge, so meine Erfahrungen. Aber woher will ich denn als Therapeut so sicher sein und wissen: “ahh, der- oder die- jenige braucht unbedingt Belladonna wegen dieser oder jener finstere Triebe”!! Mir ist diese Art zu denken zu eng. Erst recht, wenn von “Hierarchien” – wie in einer Buchbeschreibung – gesprochen wird. Wer frei ist im Handeln und Denken, braucht keine Hierarchien! Hierarchien erzeugen Angst, und wer Angst hat ist manipulierbar.

Wer bei dieser Hitze unter geschwollenen Beinen leidet, sollte unbedingt Venenpflege betreiben! Anfang des Jahres berichtete ich bereits hier über die wertvollen Eigenschaften von Flavonoiden. Die Natur schenkt uns passenderweise die richtigen Früchte zur entsprechenden Jahreszeit. Deshalb mein Appell: esst Heidelbeeren!! Sie schmecken jetzt am besten und ihr tut euren Gefäßen damit einen großen Gefallen. Die zu den Flavonoiden zählenden Anthocyane helfen der Gefäßwand flexibel zu bleiben (Stichwort: Besenreißer) und „dichtet“ sie gleichzeitig besser ab. Natürlich sind gesunde Gefäße bis zu einem gewissen Grad permeabel – also durchlässig für bestimmte Substanzen (beispielsweise für „Killerzellen“ des Immunsystems). Ein Grund für Ödeme in den Beinen ist jedoch eine zu starke Durchlässigkeit von Flüssigkeit, die sich dann im umliegenden Gewebe ansammelt. Neben Heidelbeeren in Grießbrei passt ein gut schmeckender und entwässernder Tee:
Je 50 gramm
Schachtelhalm (Zinnkraut / Equisetum arvense)
Brenneselblätter (Urtica dioica)
Buchweizenkraut (Fagopyrum esculentum)
Erdrauchkraut ( Fumaria officinalis)
Schachtelhalm und Brenneselblätter wirken entwässernd und spülen die Nieren durch. Buchweizenkraut ist mein momentaner Geheimtipp für „schwere Beine“. Zudem ist es ein Schönmacher, da es einen günstigen Einfluß auf den Hyaluronstoffwechsel ausübt.
mit Luisa und 16 weiteren wundervollen Frauen! Ein wirklich kraftvoller aber entspannter Tag.

Soll mal jemand sagen, Magie macht keine Arbeit?! Phh…Wünsche kochen kann auch recht mühsam sein, wenn der Topf sich selbständig macht! Danke liebe Luisa für diesen wundervollen Tag!
