Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
alcimia - hic et nunc » Archiv von 'Mrz, 2009'

Du bist was du isst: Teil 1 Bärlauch bislang unkommentiert...

Der Bärlauch war den alten Germanen heilig. Vielleicht weil er zu den Frühjahrsblühern gehört, der die langersehnten wärmeren Tage ankündigt. Aus diesem Grund wurde er dem Baldur geweiht. Der alte Germanische Gott der Sonne und des Lichtes. So wie die Tage länger werden und lichter, so bringt der Bärlauch Licht in unsere Zellen. Er besteht aus einem hohen Prozentsatz aus Schwefel, eben gebundenes Licht und Wärme. Seine Inhaltsstoffe -speziell die schwefelhaltigen Metaboliten- wirken Keimwidrig und in einem hohen Maß bakterientötend. Die dafür verantwortlichen Stoffe sind nur im frischen Bärlauch wirksam. Bei Trocknung verfliegen sie buchstäblich an der Luft. Allerdings gibt es eine Rezeptur aus der Volksheilkunde, wonach man den Bärlauch kleinschneiden, trocknen und anschließend in einer Kaffeemühle mahlen soll. Mit Salz in ein gut verschließbares Gefäß gefüllt, kann er so für die nächste Winterperiode haltbar und als Gewürz genutzt werden. Ab März findet man ihn in feuchten, humusreichen Laubwäldern. Man sollte den Bärlauch kennen, denn es besteht eine Verwechslungsgefahr zu dem hochgiftigen Maiglöckchen. Der sicherste Hinweis ist sein Geruch, der stark an Knoblauch erinnert. Die frischen Bärlauchblätter sind seit einigen Jahren in gut sortierten Bioläden an der Kräutertheke zu finden. Wie Basilkum kann er zu einem schmackhaftem Pesto verarbeitet, kleingeschnitten in die Suppe – oder einfach in Salat gegeben werden. Von jeher wird Bärlauch als blutreinigend und stoffwechelanregend beschrieben. Wie auch der Knoblauch, beugt Bärlauch Arteriosklerose vor und wirkt sich positiv auf einen zu hohen Blutdruck aus. Häufig hängen Frühjahrsmüdigkeit und eine Dysbiose (ungünstiges Verhältnis von Keimen im Darm) zusammen. Deshalb ist es sinnvoll, Bärlauch im Frühjahr so oft wie möglich zu verwenden. Bärlauch steht nicht unter Naturschutz. Damit das so bleibt, sollte er nicht “gerodet” werden. Ein Blatt pro Pflanze dicht über dem Boden abschneiden. So bleibt der Bestand erhalten.

Rühren nicht schütteln… 2 comments

In den letzten Tagen wurde wieder fleissig gerührt, gewogen und gemischt! Links seht ihr die praktische Durchführung der Fenchelmonographie einer Kursteilnehmerin!! Klasse! Feinster Fenchel auf Zitrone. Dazu warmes Brot, Fenchelsalami und…Wein! Ich habe noch NIE Wein während des Unterrichts getrunken! Der Herr mit der “Wurstzeitung” ist übrigens mein weltbester Graphiker Jason. Er gestaltet das Le schicken. Ein Magazin für Gastronomie und Esskultur.

wisch-wisch-wisch bislang unkommentiert...

“wisch-wisch -und die kleinen alten Dreckhäufchen, genannt Athen und Rom, Jerusalem un das Reich der Mitte, weg waren sie…..Wisch-die Kathedralen; wisch-König Lear und die Philosophie Pascals..wisch, wisch, wisch”

“Und darum lernen sie nicht länger Geschichte”, sagte der Aufsichtsrat.

wisch: 2004 Geschichte in der Anna Amalia Bibliothek
wisch: 2009 Geschichte aus dem Kölner Stadtarchiv

Wachsen Sie noch…… 2 comments

  • wenig neues.  jedoch ist immer wieder recherche gefordert
  • mir stellt  sich eher die frage: habe ich sie schon? hier besteht eindeutig handlungsbedarf, interessierte personen differenzierter anzusprechen.
  • auf einen berg steigen?  lesen.  ich treffe mich in meiner freizeit mit frauen, die ca. 10-20 jahre älter sind als ich.  nicht absichtlich.  dies ist immer reiner zufall. diese damen erweitern meinen horizont enorm.
  • juni 2008. mit der gründung meiner eigenen schule. habe den mut gefasst, etwas eigenens auf die beine zu stellen. neu genug?
  • Nie! das niveau setze ich mir selber. selbst putzen kann helfen, die gedanken zu sortieren.  dinge, die im ersten augenblich rein gar nichts mit dem eigenen business zu tun haben, können die gedanken zum sprudeln bringen.
  • vieles.
  • selten. fast nie. nur in der freizeit, wenn ich mich nicht zwischen zwei aktivitäten entscheiden kann.
  • zum nachteil. dennoch ist die eigenverantwortliche arbeit sehr viel befriedigender!
  • viel mehr als ich dachte. ganz ehrlich habe ich zuweilen echte angst, ob ich den ein oder anderen tag überlebe (achtung! witz. sooo dramatisch ist es nicht.) aber, es entwickelt sich eine art trainingseffekt. wie beim sport. einfach machen und plötzlich bemerkt man eine leistungssteigerung. diese erfahrung habe ich ganz aktuell erlebt.  allerdings brauchen körper, geist und seele bei gegebener zeit auch ruhephasen! klar. wie auch beim sport, beginnt wachstum in der ruhephase.
  • momentan keine. was mich reizt tu ich! ok, die gälische sprache liebe ich sehr. warum ich sie nicht erlerne? weil die angebote hier schlecht sind.
  • im großen und ganzen immer. es gibt allerdings tage die sich zu wochen ausdehnen in denen nichts zustande kommt, weil einfach familiäres erledigt werden muss.
  • mit sehr viel! ich bin eine pathologische optimistin!
  • eine sache  von der ich überzeugt bin, das sie vielen menschen einfach gut tut. in meinem fall: wissen weitergeben, das beruflich oder im privaten genutzt werden kann. und ausserdem: ERFOLG MACHT GLÜCKLICH!!!

zu ihrer letzten frage: es bloggen : )

die fragen zu meinen antworten findet ihr hier.

Fasten? bislang unkommentiert...

Kind 1: Handy (ah ha! Es geht also auch Ohne!!)
Kind 2: Yu-Gi-Oh-Karten (Lego war eine zu große Herausforderung)
Gatte: Strategiespiele (nachdem diverse Computer-Mäuse begraben werden mussten, eine gute Idee!)
Frau: Schokolade?

Zugegeben, die hier aufgeführte Liste ist nicht die Welt….und freiwillig!
Aber auf das Fasten muss man sich einlassen. Es wollen. und es ist schon mühselig von Zeit zu Zeit.
Fastet ihr? Und was?

Seitenanfang