2. Infoblatt: Mit Pflanzenwissen heilen lernen bislang unkommentiert...
Der Grüne Faden mit Onni Thieme: Mittwoch 14. Oktober / 19 Uhr
Amanita – Der Fliegenpilz
Der Fliegenpilz ist den germanischen Göttern und den sibirischen Schamanen heilig. Es heißt, zur Wintersonnenwende reitet Wotan mit seinem Gefolge über den Himmel. Dort wo sein Pferd Geifer auf die Erde tropfen lässt, wächst neun Monate später Amanita aus dem feuchten Boden. Die Berserker, dem Wotan geweihte Krieger, sollen sich mit Fliegenpilz in den Rausch getrunken haben. Auch die heilkundigen Schamanen der Kelten und Germanen (die vermutlich heute zum Weihnachtsmann degradierten) kannten mit Sicherheit den Fliegenpilz. Dieses Glückssymbol ist in Beziehung zu setzen mit der Freude des Stammes, wenn der Schamane als Hüter des Fliegenpilzes, von langen Reisen gesund zurückkehrte. In der sibirischen Tradition nutzen Schamanen den Fliegenpilz, um in Trance ihre Heilkräfte zu sammeln.
Wer sich für den Schamanismus in Amazonien interessiert, dem empfehle ich das Seminar bei meiner Freundin und Kollegin Svenja Zuther am 30./31.10. Infos bekommt ihr hier: KUDRA
Es sind noch wenige Plätze frei.
Und noch eine allgemeine Info für Frauen aus dem FFGZ:
Pressemitteilung
Erste deutschsprachige Leitlinie zur Hormontherapie in den Wechseljahren benennt endlich die Risiken
Der aktuelle Ratgeber “Wechseljahre – Praktische Begleitung für diese Lebensphase” des FFGZ e.V. bietet die Alternativen
Seit Jahren belegen seriöse Studien, dass die Einnahme von Hormonen große gesundheitliche Risiken birgt und sie nur noch in Ausnahmefällen einzusetzen sind. Obwohl das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, unabhängige Ärzte und Behörden schon seit 2002 davor warnen, die Hormone leichtfertig zu verordnen, ist der Alltag in der gynäkologischen Standardpraxis auch im Jahr 2009 davon geprägt, Hormone zu verschreiben und ihre Risiken herunterzuspielen.
So sind immer mehr Frauen auf der Suche nach Informationen zur Bewältigung dieser Lebensphase sowie zu unschädlichen Therapieoptionen bei Wechseljahresbeschwerden. Diesen kann mit Lebensstiländerungen, wie ausgewogener Ernährung, mehr und gezielter Bewegung, Stressabbau und mit Hilfe der Komplementärmedizin gut begegnet werden. Gleichzeitig fördert dies die Gesundheit von Frauen in der Lebensmitte und darüber hinaus.
Ein weiterer Skandal wurde öffentlich: Pharmafirmen platzieren gezielt geschönte Artikel zur Hormontherapie und ihrem vermeintlichen Nutzen bei Wechseljahresbeschwerden in renommierten Fachblättern. Die Autoren werden von den Pharmafirmen bezahlt. Irregeführt wurden nicht nur die Ärzte, sondern in großem Maße die Frauen, denen mithilfe dieser Argumentationen immer weiter Hormone verordnet wurden und werden – zu ihrem gesundheitlichen Schaden. Allein bei Brustkrebs wird davon ausgegangen, dass 10 bis 25 % der Erkrankungen durch die Hormone verursacht sind. In Deutschland betrifft das jährlich mindestens 5000 Frauen.
Jetzt wurde endlich die erste interdisziplinäre evidenzbasierte Leitlinie zur Hormontherapie in und nach den Wechseljahren unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Risikokommunikation, also bei der umfassenden Aufklärung eben nicht nur über den Nutzen, sondern auch über die Risiken der Hormontherapie. Dies ist begrüßenswert und überfällig.
Die 104-seitige Broschüre des FFGZ e.V. ist ein gut verständlicher pharma-unabhängiger Ratgeber mit Literatur- und Adressenteil, der interessierten Frauen und Multiplikatorinnen kompakt das Wichtigste zu der Lebensphase Wechseljahre und Älterwerden unter ganzheitlichen Aspekten und der Selbsthilfe bietet – informativ, vielseitig und gut handhabbar, als Nachschlagewerk zu nutzen – auch für gut Informierte. Für viele Frauen gilt sie als das Beste, was auf dem vielfältigen Bücher- und Ratgebermarkt zum Thema Wechseljahre zu bekommen ist.
Die Neuauflage “Wechseljahre – Praktische Begleitung für diese Lebensphase” ist zum Preis von 7 € zu beziehen über den Buchhandel (ISBN: 978-3-930766-13-0) oder direkt über das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V. Berlin, Bamberger Str. 51, 10777 Berlin, Tel. 030/213 95 97, Fax 030/214 19 27, E-Mail: ffgzberlin@snafu.de, www.ffgz.de
hier bestellen:
Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum e.V.
Bamberger Str. 51
10777 Berlin
Tel: 030 / 213 95 97
Fax: 030 / 214 19 27