Veilchen (Viola odorata)
Eine feine, angenehme Pflanze… von milder Natur, und in keiner Weise verletzend.
Eine mehrjährige Pflanze mit herzförmigen Blättern und großen duftenden, tiefblauen oder violetten Blüten.
Zu finden: an warmen, sonnigen Böschungen und Waldrändern.
Blütezeit: später Winter bis Mitte Frühling

Medizinische Heilkraft:
Es wird angewendet, um jegliche Hitze oder Fehltemperaturen im Körper zu kühlen, wie z. B. bei Augenentzündungen, oder heißen Schwellungen in der Gebärmutter.
Die Blätter und Blüten werden als Dekokt (Aufguß) oder als Wickel angewendet.
1,7g der pulverisierten Blätter oder Blüten reinigt den Körper von cholerischen Stimmungen, wenn mit Wein eingenommen.
Die pulverisierten Blüten in Wasser befreien Kinder von Mandelentzündung und Fallsucht (Epilepsie).
Die Blüten der weißen Veilchen lassen Schwellungen reifen oder lösen sie.
Frisch eingenommen, wirken die Blüten oder das Kraut bei Pleuritis und Erkrankungen der Lunge, sowie bei Heiserkeit, heißem Urin und Schmerzen im Rücken oder der Blase.
Moderne Anwendung:
Die Blätter sind antiseptisch und werden innerlich und äußerlich für die Behandlung von bösartigen Erkrankungen angewandt. Nachforschungen auf diesem Gebiet sind noch erforderlich, jedoch scheint ein Infus der Blätter den Schmerz bei krebsartigen Fällen zu reduzieren.
Ein starker Auszug wird hergestellt, indem man 56 g (2 oz) der Blätter in 568 ml (1 pt) kochendes Wasser gibt, und über Nacht stehen lässt. Dies wird dann gefiltert und in Dosen von 56 ml (2 fl oz), alle zwei bis drei Stunden eingenommen.
Die zerstoßenen Blätter können direkt auf die Haut aufgetragen werden, dort wo ein Antiseptikum erwünscht ist.
Die Blüten sind schleimlösend und man stellt einen Sirup her, indem man Honig zu einem Auszug von ihnen hinzufügt. Dies ist ein exzellentes Heilmittel für Husten, eingenommen in teelöffelgroßen Dosen.
Die Wurzeln und Blätter sind ebenfalls schleimlösend, aber die Wurzel neigt dazu emetisch (Brechreiz auslösend) zu sein und wird genutzt als eine Alternative zu Ipecacuanha.
In Kombination mit Eisenkraut (Verbena officinalis), ist es wirkungsvoll bei Keuchhusten. Huflattich kann auch hinzugefügt werden.
Aus dem Englischen: Culpeper’s Color Herbal Herausg.: Sterling Publishing Co., Inc. New York 2007
Nicholas Culpeper
Es sind noch Plätze frei für das Medizinrad! 
Astrologie & Pflanzen kennen lernen und Wissen sofort anwenden!
mit Cornelia Nobis und Natascha von Ganski
Mi. 18-21.30 Uhr; 90 € pro Zyklus
Termine für 2010:
1. Zyklus
14. April: Widder / Pflanzen mit Durchsetzungsvermögen
05. Mai: Stier / Pflanzen für die Ausdauer
02. Juni: Zwilling / Pflanzen für den Geist
2. Zyklus
30. Juni: Krebs / Pflanzen für die Seele
18. August: Löwe / Pflanzen für ein Selbstbewusstsein
08. September: Jungfrau / Pflanzen bei Verlust von Selbstkontrolle
3. Zyklus
06. Oktober: Waage / Pflanzen helfen Entscheidungen zu treffen
03. November: Skorpion / Pflanzen gegen den Schmerz
08. Dezember: Schütze / Pflanzen mit Überzeugungskraft
4. Zyklus
Januar 2011: Steinbock / Pflanzen für das Wichtige
Februar 2011: Wassermann / Pflanzen zur Förderung der Kreativität
März 2011: Fische / Pflanzen für die Sensitivität
Dieses Seminar nimmt Sie mit auf eine Wanderung durch die Tierkreiszeichen. Bewusst sind die Termine so gewählt, dass wir die Jahreszeiten, die einzelnen Monate hautnah erfahren können. Denn jeder Monat – eigentlich jedes Tierkreiszeichen, das ja jeweils um den 20./21. eines Monats wechselt – hat eine andere Kraft. Diese Kraft spüren und in der Natur erkennen ist eine wunderbare Möglichkeit, wieder in den Rhythmus des Lebens zu kommen. Den Rhythmus, den wir in unserer schnelllebigen Zeit so schmerzlich vermissen. Die Besinnung auf die unterschiedlichen Qualitäten der einzelnen Monate und deren Sinn kann uns darüber hinaus für „Handlungen zur richtigen Zeit“ sensibilisieren.
Astrologisch ist der Lauf der Sonne durch unser Horoskop wie eine Art Scheinwerfer zu betrachten. Jeder Lebensbereich im Horoskop wird im Jahr beleuchtet und damit in den Fokus der eigenen Aufmerksamkeit gerückt. Nutzen wir das Wissen und fließen mit unserem Leben. Es gibt für alles eine richtige Zeit – richtig, im Sinne von: in die richtige Richtung führend.
Lassen Sie unseren Blick weiter werden: Schauen wir also (bei unbedecktem Himmel) hinauf zu den Sternen, zu den astronomischen Sternbildern, die den Tierkreiszeichen zugeordnet sind und lernen ihre Mythologie kennen und erfassen über deren Geschichten die Kräfte noch auf einer tieferen Ebene.
Im 2. Teil des Abends werfen wir einen Blick auf den unmittelbar nutzbringenden Aspekt: Wie wirkt diese Kraft in den Heilpflanzen, die jeweils blühen bzw. in ihrer vollen Kraft stehen und wie entfalten sie ihr gesamtes Potenzial? Wie kann ich diese Pflanzen für mich anwenden?
Anmeldung:
Tel.: 030 / 844 17 001
oder per mail: info@alcimia.de
Das 1. alcimia – Interview: Mit Dörte Schreinert – Heilpraktikerin und Gründerin von wertkomplize

alcimia: Warum bist du Heilpraktikerin geworden?
Dörte: Aus Notwehr! Ja wirklich. Ich hatte zwei gesundheitliche Probleme, die schulmedizinisch nicht zu erfassen waren. Ich hatte mir bei einem Unfall eine Gehirnerschütterung zugezogen und war längere Zeit bettlägerig. Es wurde zwar mit der Zeit besser, jedoch blieben starke Kopfschmerzen beim Fahrradfahren. Eine Freundin von mir, die damals schon Heilpraktikerin war, hat mich naturheilkundlich so gut behandelt, dass nach wenigen Sitzungen die Beschwerden weg waren. Was mich zudem beeindruckte war, dass sie jünger war als ich und so viel drauf hatte.
Bei den Ärzten gab es ständig Kommunikationprobleme. Einem Arzt sagte ich, “Ich habe Kopfschmerzen”. Die Antwort war:”Sie haben keine Gehirnblutungen.”
Irgendwann besuchte ich dann einen Infoabend an einer Heilpraktikerschule und machte die Ausbildung erstmal für mich, um dem “System” nicht hilflos ausgeliefert zu sein. Ich persönlich hatte das Gefühl, das es überlebenswichtig ist. Liebe Ärzte, zum Thema Placebo: Ich habe wirklich an die Schulmedizin geglaubt! Hat auch nicht geholfen.
alcimia: Was sind deine Arbeitsschwerpunkte und worauf legst du besonderen Wert?
Dörte: Es klingt immer wahnsinnig viel, es ist aber so, dass ich mich für viele Dinge begeistere. Gute Erfahrung habe ich mit der Homöopathie gemacht. Das war eines meiner ersten Verfahren. Eigentlich bin ich ein Technikfreak. Ich finde es toll, alte bewährte Prinzipien mit einer zeitgemäßen Art der Handhabung zu kombinieren.
Ich könnte auch gut kineosologisch testen, aber mit dem Vegatest kann ich das Ergebnis gleich ausdrucken und es ist für mich ein persönlich objektives Ergebnis. Im Grunde mache ich Regulationsmedizin, wo auch die Psychosynthese und Ernähungsberatung, speziell metabolic balance, eine tragende Rolle spielen.
Ich sehe den Menschen als Einheit, mit allem was ihn ausmacht und benutze Begriffe wie “Körper-Geist-Seele” sehr ungern. Es gehört doch als Therapeut dazu, den Menschen als Mensch stehen zu lassen und nicht alles 100%ig irgendwo einordnen zu wollen.
alcimia: Was inspiriert dich?
Dörte: Ganz stark die Psychosynthese und das Menschenbild, was in der Psychosynthese transportiert wird. Psychosynthese ist eine tiefenpsychologisch fundierte, humanistische und transpersonale Schule der Psychologie. Der Begründer Roberto Assagioli, sagte:” Seele ist für mich eine Realität, darüber diskutiere ich nicht”.
Das finde ich sehr wohltuend und es ist für mich das umfassendeste Menschenbild, was es gibt. Assagioli betont die Ressourcen: Kreativität, Sinn für Ethik und Ästhetik. Das finde ich sehr inspirierend. Das hat mir ermöglicht, Zugriff auf Bereiche zu bekommen, die mir so nicht offengelegt worden wären.
Für mich und in der Arbeit mit meinen Klienten geht es vor allem darum, Menschen zu unterstützen sich selber zu ermächtigen. Ich möchte Menschen helfen, in die eigene Kraft zu kommen, die eigenen Kraftquellen zu erschließen, dadurch werden meiner Meinung nach Eigenverantwortlichkeit und Liebesfähigkeit entwickelt.
alcimia: Aber du machst noch mehr! Du behandelst ja nicht nur Patienten, sondern auch, im übertragenen Sinn, KollegInnen.
Dörte: Ja das stimmt! Ich arbeite gerne und es macht mir einfach Spaß. Seit ich Heilpraktikerin bin, habe ich so viel inspirierende Begegnungen gehabt, so bin ich auch zum Thema Wirtschaftsprozesse gekommen.
Es hat viel damit zu tun, zu sehen, was wirkt im Kleinen und was wirkt im Großen um mich herum? Und dann sind wir schnell im Bereich von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, bei so genannten Sachzwängen. Ich finde es wichtig und hilfreich darüber ein gewisses Wissen zu haben.
Auch auf den Heilpraktikerberuf bezogen, wie kann ich kreativ mit dem Thema “Wirtschatlichkeit” umgehen um etwas zu erreichen?
Meine Vision ist, den Heilpraktikerberuf selbstbewusster darzustellen.
Wo ich einem Kollegen helfe, marktwirtschaftlich selbstbewusster zu werden, dort bewirke ich etwas. Ich möchte, das mein Kollege weiß, was er oder sie sich wert ist. Das schliesst die Ausbildung und Lebenserfahrung eines Therapeuten mit ein!
Für ein gelungenes Marketing halte ich ein gutes Networking für hilfreich und fast unvermeidbar. Vieles läuft über Empfehlungen nach dem Motto “Kennen, mögen, vertrauen”. Darin sehe ich, wenn strukturiert angewandt ein großes Potential. Und es entspricht ja auch unserem Bedürfnis nach befriedigenden Sozialkontakten. Ich beobachte, dass Networking läuft und ein Gegengewicht zu den Hauptmeinungsmachern ist. Wir erreichen als HP’s heute Menschen, die vor 10 Jahren noch nicht unsere Klienten geworden wären.
Ich habe in den letzten Jahren aber auch viele Kollegenbekanntschaften gemacht und beobachtet, dass dort viel ungenutzes Potential liegt. Und diese Juwelen gilt es zu heben! Dabei helfe ich mit meiner Beratungsfirma wertkomplize.
Vortrag in der alcimia mit Dörte Schreinert:
Freitag, 30. April, 19-21 Uhr, 14 Euro
Außerdem:
Der Ascendent (AC)
Die in die Wiege gelegten Werkzeuge zur Lebensumsetzung
Workshop mit Cornelia Nobis / Heilpraktikerin und Astrologin
In welchem Tierkreiszeichen die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt steht, weiß jeder. Viele kennen mittlerweile auch ihren Aszendenten – das Tierkreiszeichen, welches zur Geburtszeit am Geburtsort am östlichen Horizont aufsteigt.
Aber was hat der Aszendent für eine Bedeutung? Ist man jetzt ein Stier (Sonne-Zeichen) oder ein Löwe (AC-Zeichen)? – Soll man sich jetzt vom AC-Zeichen zum Sonne-Zeichen hin entwickeln, oder umgekehrt?
Die 12 Ascendenten kennen lernen, sich selbst ein Stück deutlicher wahrnehmen und sein Gegenüber besser verstehen ist Ziel dieses Workshops.
Denn was wir zuerst bei einem Menschen wahrnehmen, ist das AC-Zeichen – nicht das Sonne-Zeichen.
Di. 10 – 13 Uhr oder 18 – 21 Uhr 120 €
Termine: 04.05 / 11.05. / 18.05 / 25.05
Anmeldung: tel.: 030 / 844 17 001 info@alcimia.de