Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
alcimia - hic et nunc » Archiv von 'Mai, 2010'

Luisa Francia in der alcimia bislang unkommentiert...

Die wundervolle Luisa Francia hält am 10. Juli von 11 bis 18 Uhr einen Workshop in der alcimia: Zur Quelle der Kraft!

Hierfür sind noch 2 Plätze frei! Für nähere Infos, schickt mir einfach eine Mail an: info@alcimia.de

Hier geht es zu der Vielzahl an Büchern, die Luisa geschrieben hat:

Luisa`s Bücher

Und hier zu ihrem Blog: das Blog

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Wochenende! Ich vergnüge mich am Samstag mit Hildegard von Bingen und bin gespannt, was Daniela aus ihrem Zauberkästchen zieht!


Hildegardmedizin – Interview mit Daniela Dumann bislang unkommentiert...

Hier kommt das zweite alcimia-Interview mit Daniela Dumann der Expertin für Traditionelle Hildegardmedizin. Ich freue mich, dass sie in der alcimia einen Worksop hält. Infos dazu findet Ihr am Ende des Interviews!


alcimia: Warum bist du Heilpraktikerin geworden?

Daniela: Ich war Sozialpädagogin und habe mit Kindern im Rahmen eines Kinderschutzprojektes gearbeitet. Mit dieser Arbeit habe ich mich ziemlich verausgabt und irgendwann gemerkt, dass ich die Probleme der Welt nicht lösen kann. Irgendwann kam ein kleiner Geldsegen aus einer Erbschaft. Er war der Anlass, mich noch einmal intensiv mit meiner Situation auseinanderzusetzen. Schließlich war mein Mann der Impulsgeber doch etwas in Richtung Naturheilkunde zu machen. Gesagt getan: Ich hatte Zeit und konnte die Ausbildung finanzieren.

alcimia: Was sind deine Arbeitsschwerpunkte und worauf legst du besonderen Wert?

Daniela: Mein Herz schlägt seit 10 Jahren für die Hildegardmedizin, die ich in der Praxis mit der Homöopathie ergänze oder kombiniere. Je länger und intensiver ich mich mit Hildegard von Bingen beschäftige, desto spannender finde ich diese Persönlichkeit! Es war wohl Dr. Strehlow (der Hildegardpapst im deutschsprachigen Raum), er hielt im Rahmen meiner Heilpraktikerausbildung an der dortigen Schule Seminare zur Hildegardmedizin, der das Feuer entfachte. Hildegardmedizin ist ja eng mit Ernährung verknüpft. Man könnte fast sagen, sie ist eine “Ernährungsmedizin”. So war meine erste Idee, eine Art Catering für Geschäftsleute und Manager aufzuziehen. Damit die sich gesünder ernähren. Doch schließlich war es eine Apothekerin, die mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen Vortrag über Hildegard von Bingen zu halten. So begann mein Weg als Dozentin. In den Jahren ergab eins das andere….

alcimia: Was inspiriert dich?

Daniela: Die Kreativität, mit der Hildegard Menschen behandelt hat. Heutzutage ist es eine echte Herausforderung, an Zutaten zu kommen. Ganz aktuell: Ziegenfett. Aber: “Ich hab es!!”

Ausserdem ist die Natur eine Kraftquelle und Inspiration zugleich. Für mich ist die Natur ein Überlebensfaktor. Zum Glück wohne ich direkt gegenüber vom Schloßpark. Meine ganz persönliche Tankstelle in der Stadt!

Hildegard von Bingen – Elixiere selbstgemacht !
Workshop mit Daniela Dumann
Sa. 29. Mai 14 – 18 Uhr  35 € zzgl. 3 € Material

Nach einer kurzen Einführung in die spannende Philosophie der Heilkunde nach Hildegard von Bingen, werden in diesem praktischen Workshop, nach überlieferten Rezepturen, Elixiere aus Wermut und Petersilie zubereitet.

Elixiere sind wahre Universalheilmittel die kräftigend und vorbeugend auf unseren Organismus wirken. Eine Besonderheit ist die Herstellung einer Veilchencreme, die speziell bei Frauenleiden, wie Myome und Zysten, Hilfe leisten kann. Für ein klassisches Hildegardmenue zur Stärkung in der Pause, wird ebenfalls gesorgt.
Anmeldung: tel.: 030 / 844 17 001 oder info@alcimia.de

Culpeper`s Mädesüß bislang unkommentiert...

Für meine Schülerinnen….aus dem Culpeper Complete Herbal von 1653.

Mädesüß


Ihre Stängel sind rötlich, ragen bis zu drei Fuß hoch, manchmal vier bis fünf Fuß.  An ihren Verbindungen haben sie lange geflügelte Blätter, eines über dem anderen in Abständen, bestehend aus vielen- und ein wenig breiten Blättern. Sie sitzen auf jeder Seite einer Rippe, hart, rau, oder verknittert, sehr wie Ulmenblätter, haben auch einige kleinere Blätter dabei (wie Odermennig). Etwas tief verzahntes an den Rändern, sind von einer traurigen grünen Farbe auf der Oberseite und gräulich darunter, einen ziemlich scharfen Geruch und Geschmack, etwas wie die Gartenpimpernelle. Ein Blatt davon in ein Glas Bordeaux Wein gegeben, gibt diesem einen feinen Geschmack. Am oberen Ende der Stängel und Zweige stehen viele Büschel kleiner weißer Blüten dicht zusammenstoßend, die viel süßer duften, als die Blätter; und an ihrer Stelle treten, wenn sie abgefallen sind krumme, hornförmige Samen.

Die Wurzel ist ein wenig holzig, schwärzlich an der Außenseite, und bräunlich von innen, mit unterschiedlich großen Fäden und wenig darangesetzten Fasern, von starkem Geruch. Aber nicht so angenehm wie der der Blüten und Blätter. Diese vergeht nicht, sie bleibt viele Jahre, jeden Frühling treibt sie aufs Neue aus.

Ort: Wächst auf feuchten Weiden, die überwiegend naß sind und nahe an Wasserstellen liegen.


Zeit: Sie blüht hier und dort alle drei Sommermonate hindurch, welche sind: Juni, Juli und August.  Die Samen sind kurz darauf reif.

Regierung und Tugenden: Venus beansprucht die Macht über das Kraut.

Es wird angewandt bei allen Arten von Blutungen, Ausflüsse wie Weißfluss aber auch Erbrechen. Es wird gesagt, dass es Schüttelfrostzustände verändert und sie abmildert; es macht ein frohes Herz. Für diesen Zweck gebrauchen manche die Blüten und andere die Blätter. Es hilft schnell denen, die von Koliken geplagt sind. Gekocht in Wein mit ein wenig Honig, warm eingenommen, öffnet es den Bauch. In Rotwein gekocht und getrunken hält es den Fluß des Bauches an. Äußerlich angewendet, hilft es alten Geschwüren, die krebsartig sind, oder bei hohlen Fisteln, für welche es von vielen empfohlen und ebenfalls für wunde Stellen im Mund und an geheimen Körperstellen. Die voll ausgewachsenen Blätter auf die Haut gelegt, rufen in kürzester Zeit Blasen hervor; so sagt es Tragus (Anm.: es ist Hieronymus Bock gemeint). Das Destillat daraus hilft bei Hitze und Entzündungen im Auge.

Sommerzeit – Zeckenzeit bislang unkommentiert...

Bereits 2 dieser Tierchen krabbelten voller Tatendrang  an meinem Hosenbein empor. Hier lauern sie auf ihre Opfer: In hohen Gräsern!


Da fiel mir mein selbst gemischtes Antizecken-Antimücken-Spray vom letzten Jahr ein. Es funktionierte recht gut.

Der gemeine Waldläufer nehme hierzu: ätherische Öle der

Zeder (Cedrus atlantica) 15 Tropfen

Palmarosa (Cymbopogon martinii) 12 Tropfen

Citronella  (Cymbopogon nardus) 12 Tropfen

Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) 10 Tropfen

gebe das ganze in eine 30 ml Sprayflasche und füllt mit 70%igem – besser 90%igem Alkohol auf. Vor jedem Gebrauch gut schütteln und auf Schuhe, Socken und Hosen sprühen. Immer mal wieder im Laufe der Zeit nachsprühen.

8. Infoblatt: Mit Pflanzenwissen heilen lernen! bislang unkommentiert...

Es grünt so grün….


Hildegard von Bingen – Elixiere selbstgemacht

Nach einer kurzen Einführung in die spannende Philosophie der Heilkunde nach Hildegard von Bingen, werden in diesem praktischen Workshop, nach überlieferten Rezepturen, Elixiere aus Wermut und Petersilie zubereitet.

Elixiere sind wahre Universalheilmittel die kräftigend und vorbeugend auf unseren Organismus wirken. Eine Besonderheit ist die Herstellung einer Veilchencreme, die speziell bei Frauenleiden, wie Myome und Zysten, Hilfe leisten kann. Für ein klassisches Hildegardmenue zur Stärkung in der Pause, wird ebenfalls gesorgt.

Workshop mit Daniela Dumann / Heilpraktikerin
Sa. 29. Mai 14 – 18 Uhr  35 € zzgl. 3 € Material
Anmeldung: tel.: 030 / 844 17 001 oder info@alcimia.de

Zum Thema Schönheit & Spiegelneurone:

Spiegelneurone sind das neurobiologische Verbindungsstück zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir selbt fühlen………..Was für die neurobiologischen Effekte des Zerstörerischen gilt, gilt für das Schöne auch: Alles, was wir sehen, hinterlässt in uns seine Spuren. Manche haben die Effekte, die das Schöne in uns auslösen kann, vielleicht etwas aus den Augen verloren. Die menschlichen Wahrnehmungskanäle sind voll von dem, was an akustischem und optischem Müll auf uns abgeladen wird. Sind wir gezwungen, alles auf uns einwirken zu lassen? Angesichts des immensen Aufwandes, den wir im Hinblick auf unser Ernährungsverhalten betreiben – ein ganzer Wirtschaftszweig lebt davon -, ist es erstaunlich, dass wir offenbar der Meinung sind, unser Gehirn sei ein Müllschlucker…….Wir sollten nicht nur gegenüber Magen, Herz und Leber, sondern auch gegenüber unserem Gehirn ein Diätbewusstsein entwickeln, mental etwas mehr à la carte essen und nicht jedes Fast Food hinunterwürgen, das uns vorgesetzt wird.


Quelle:

Joachim Bauer / Warum ich fühle, was du fühlst / Heyne Verlag 14. Auflage 2006 / S. 155

Wie haltet Ihr es mit der Schönheit? Oder was bezeichnet ihr als schön? Ich freue mich über Einträge zu diesem Thema!

Meine Schönheit des Tages: dieses Schneckenhaus aus dem Wald.


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