




Danke Mädels (Phytokursteilnehmerinnen) – Danke Stefan!! Es war eine wundervolle, sakrale Zeit! Alles passte und war genau so, wie es sein sollte: interessierte und offene Kursteilnehmerinnen, feine, inspirierende Vorträge von Stefan von Löwensprung, Abendessen in einem schnuckeligem Restaurant mit Garten in Schwäbisch Gmünd und diversen geistigen Getränken die zum Philosophieren anregten……………
Unterwegs und in feinster Gesellschaft: Der Vortrag in Hanau, organisiert von Frau Friedrich und dem BDH, war klasse! Interessierte Teilnehmerinnen (ja, bis auf einen Referenten und dem BDH-Vorstand, waren ausschließlich Frauen anwesend) die sich in ihrem Beruf weiter- und fortbilden. Ich hielt dort einen 1,5 Std. Vortrag zum Thema: Metalle – verborgene Wesenskräfte planetarischer Qualitäten und ihre Wirkung auf den Menschen.
Lieber Herr Sümper – Liebe Frau Friedrich: eine gelungene Veranstaltung! Auch wenn ich nach der Mittagspause schon abreiste, war es für mich wieder sehr inspirierend, KollegInnen zu treffen und ihre Arbeitsmethoden und Erfahrungen in der Praxisarbeit kennen zu lernen.

Die Herrschaften auf dem folgendem Bild, leisteten mir am Abend Gesellschaft. Sie wollten unbedingt gebloggt werden…..

Und morgen geht es hier hin. Vor zwei Jahren haben uns Frau Walle (Expertin und Pflege des Weleda-Heilpflanzengartens) und Stefan von Löwensprung (wissenschaftl. Mitarbeiter und Ansprechpartner für HeilpraktikerInnen) zwei Tage mit spannenden Vorträgen und Führungen durch den Weleda-Garten in Staunen versetzt.

Von der diesjährigen Exkursion werde ich sicherlich neue Impressionen für euch einfangen!
Die alcimia veranstaltet im Rahmen der Ausbildung in Heilpflanzenkunde (Phytotherapie) jährlich eine Exkursion über mehrere Tage. In der Kategorie Unterwegs entdeckt ihr mehr darüber…..
Steinklee (Melilotus officinalis)
Den Saft in die Augen geträufelt, ist eine gute Medizin um den Film von den Augen zu entfernen, der die Sicht trübt.
Eine gängige, zweijährige Pflanze, auch bekannt als King’s Clover und Ribbed Melilot, zwei oder drei Fuß hoch wachsend. Die Blüten sind gelb und wachsen an langen Stiften. Sie sind gefolgt von einer rauen, runden Hülse.
Wo zu finden: Es wächst in mitten von Getreide und in Hecken.
Blütezeit: Früh bis Mitte des Sommers.

Astrologie: nicht zugeteilt
Mediznische Tugenden: Gekocht in Wein und als Kompresse aufgelegt, macht der Steinklee alle harten Geschwüre und Entzündungen im Auge, in der Gebärmutter und die der männlichen und weiblichen Geschlechtsteile weich. Manchmal werden das Eigelb eines gebratenen Eies, feines Mehl, Mohnsamen, oder Endivie hinzugefügt.
Es hilft bei sich ausbreitenden Ulzerationen im Kopfbereich, wenn man sie mit einer aus ihr hergestellten Lauge wäscht. Um Schmerzen im Magen zu lindern, wird es vorsichtig angewandt, frisch oder gekocht, mit irgendeiner der zuvor genannten Dinge. Wenn es in die Ohren getropft wird, wird es den Schmerz dieser nehmen. Eingeweicht in Essig oder Rosenwasser, wird es Kopfschmerzen lindern.
Kombiniert mit Kamillenblüten, wird Steinklee in Klistieren angewandt, um Wind zu verjagen und Schmerzen zu lindern. Oder in Wickel oder Umschläge, um angeschwollene Geschwüre in der Milz oder an anderen Orten zu vermindern. Ebenso um Entzündungen an irgendeinem Teil des Körpers zu lindern.
Wenn man den Kopf mit einem Hydrolat der Pflanze (Kraut und Blüten) wäscht, stärkt es das Erinnerungsvermögen und bewahrt den Kopf und das Gehirn vor Schmerz und Schlaganfall.
Culpeper ist doch bezaubernd, nicht wahr! In Berlin ist der Steinklee ab Mitte Juni an fast jeder Straßenecke zu finden. Er wächst überall dort, wo Austausch, Kommunikation und Informationsfluß herrschen.
Signatur: Merkwürdig ist, dass Culpeper dem Steinklee keine astrologische Zuordnung gab. Wachstumsort und Wirkung, weisen ihn eindeutig als eine dem Merkur zugehörige Pflanze aus.
Gegenanzeigen: Innerlich sollte der Steinklee nicht in der Schwangerschaft und während der Stillzeit angewandt werden.

Dies ist ein kleiner Artikel von mir aus der Juni-Ausgabe der Zeitschrift KGS-Berlin:
Es sei vorweg geschickt, dass die Tollkirsche botansich zur Familie der Nachtschattengewächse gehört und somit hochgiftig ist! Mütter kleiner Kinder kennen sie auch als probates Homöopatikum unter dem Namen Belladonna. Gerne wird es Kleinkindern bei Fieber gegeben.

In der Paracelsusmedizin (Hermetik) ist die Tollkirsche eine Pflanze, die “Seelenvergiftungen” zu reinigen vermag. Denn Nachtschattengewächse sowie Mohngewächse (hierzu zählt das bezaubernde Schöllkraut, das in der ganzen Stadt anzutreffen ist!) überwinden das “Tor des Bewusstseins”, welches inmitten des Gehirns liegt und als Thalamus bezeichnet wird. Das Tor des Bewusstseins schützt uns im Alltag vor zu vielen Eindrücken. Doch wenn der Mensch vor lauter Ängsten und Zwängen die Lust am Leben verliert und vom Gedankenkarussel ergriffen nicht mehr das sieht, was von Bedeutung ist, hilft, die spagyrische Tollkirsche den Blick für das Schöne im Leben wiederzugewinnen. Sie hilft den Blick-winkel auf die Dinge etwas zu verschieben damit der Mensch auf diese Weise zu neuen Perspektiven gelangen kann. Nachtschattengewächse bilden eine Brücke zwischen Seelenempfinden, Intellekt und körperbetonten Empfindungen. Bevor sich also Dysbalancen auf körperlicher Ebene manifestieren, auch mal an die Entschlackung der Seele und des Geistes denken! Die Tollkirsche zwickt unseren animalischen Instinkt, so dass wir wieder Lust auf Abenteuer bekommen. Das Abenteuer Leben!

Eine frische Lieferung feinster Blüten, Blätter und Wurzeln sind in der alcimia eingetroffen. Es ist ein wahrer Duftrausch in den frau gerät. Mein Tee-Kräuter-Favorit momentan: Rosenblüten mit Zitronenverbene. Köstlich! Und alles Bio.
Leider sind auf misteriöse Weise meine älteren Einträge verschwunden. Dort berichtete ich über die Rose und welchen mystischen Bezug sie hat.

Hier seht ihr die Zitronenverbene. Sie wird häufig bezeichnet als Eisenkraut, wobei es hier einen großen Unterschied in Wirkweise und Aussehen gibt.
Zitronenverbene = Aloysia citrodora
Eisenkraut = Verbena officinalis
Einzige Gemeinsamkeit ist ihre familiäre Zugehörigkeit: beide Pflanzen sind Eisenkrautgewächse (Verbenaceae).
Das echte Eisenkraut (Verbena off.) war bei unseren germanischen Vorfahren und in der griechischen Antike ein hoch verehrtes Kraut! Der Altar in Delphi wurde mit ihm gereinigt. Die Germanen stärkten mit dem EISENkraut ihre Waffen, indem sie es dem Wasser beifügten, welches zum Abkühlen der heiß-geschmiedeten Schwerter und Dolche diente. Das frische Eisenkraut enthält ein pflanzliches Antibiotikum, dass leider durch den Trocknungsprozess verloren geht. Aucubin – beispielsweise enthalten im Spitzwegerich – ist ein solches pflanzliches Antibiotikum.