Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
alcimia - hic et nunc » Archiv von 'Nov, 2011'

… immer wieder sonntags bislang unkommentiert...

… ein Gedankenspaziergang:

Sie – die Germanen -  glauben, daß den Frauen so etwas wie Heiligkeit innewohnt, sowie Sehergabe; daher beachten sie deren Ratschläge und richten sich nach ihren Weissagungen.

Tacitus

Graphik: Freya – germanische Göttin

Rosenblüten-Damiana-Likör bislang unkommentiert...

Gestern verließen 8 strahlende Workshopper die alcimia mit selbstgemachten Schokopralinen, Energiebällchen, einem angesetzten Ingwerlikör und Weihnachtsräucherwerk. Leider habe ich die Kamera vergessen, weshalb ich heute morgen aus dem restlichen Klaren fix einen Mädchenlikör aus Rosenblüten und Damianablättern, zusammengestellt habe:

2 Handvoll Damianablätter (schmecken leicht süßlich und sind ein mildes Aphrodisiaka)

1 Handvoll Rosenblüten

1 Zimtstange

1/2 aufgeschlitzte Vanilleschote

2 Handvoll Kandis

mit 1 Liter  30-40 % igem Alkohol (Wodka oder Klarer) aufgießen, verschließen und 1-2 täglich schütteln. Nach 2-3 Wochen durch ein Sieb abseihen und mit lieben Freundinnen zum winterlichen Nachmittagsklatsch genießen.

Schokolade – gut fürs Herz und sie Seele 2 comments

Es weihnachtet sehr und Schokolade tut uns gut!

Schwedische Wissenschaftler haben jetzt einen weiteren Hinweis gefunden, dass Schokolade dem Herz-Kreislauf-System gut tut.
Wie in der Zeitschrift  Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht wurde, fanden Forscher heraus, dass Frauen, die viel Schokolade konsumieren ein um 20 % reduziertes Risiko hatten einen Schlaganfall zu erleiden. Die untersuchten Frauen aßen ungefähr drei bis vier Riegel einer Tafel Schokolade (ca. 65 Gramm) pro Woche.

Die Autorin des Artikels erklärt, dass die gesundheitsfördernden Stoffe die Flavonoide sind, die antioxidative Eigenschaften haben und die die Fähigkeit besitzen die schädliche Oxidation vom „bösen“ LDL Cholesterin zu verhindern.
Da die Oxidation von LDL zu den Ablagerungen führen kann, die dann Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen, reduziert die Hemmung der Oxidation damit das Schlaganfallrisiko.
Zusätzlich zu diesem Effekt, kann das Essen von dunkler Schokolade den Blutdruck senken und der
Entwicklung des Diabetes mellitus (Typ 2) entgegenwirken.

Auf der anderen Seite ist es natürlich wichtig nicht zu viel Schokolade zu essen, da sie Zucker und Fett enthält. Dunkle Schokolade ist deshalb auch besser geeignet als Milchschokolade, die einen geringeren Kakaoanteil enthält.

aus dem Englischen von Patricia Bellack

http://www.naturalnews.com/033978_chocolate_stroke_risk.html

… immer wieder sonntags bislang unkommentiert...

… ein Gedankenspaziergang:

Er ist zu groß, um “Gott” genannt zu werden. Er ist verborgen, doch zugleich überall sichtbar.

Er ist körperlos, doch zugleich in allem verkörpert.

Es gibt nichts, was Er nicht ist. Er hat keinen Namen, weil alle Namen Sein Name sind.

Er ist die Einheit aller Dinge, darum müssen wir Ihn mit allem Namen kennen und alles “Gott” nennen.

Hermes Trismegistos

Heute ist Europäischer Antibiotikatag bislang unkommentiert...

Da frage ich mich, wem dieser Tag wirklich nutzt? Oder ob nachhaltige Konsequenzen aus der zunehmenden Ressistenz gegen Antibiotika gezogen werden. In meinem Praxisalltag höre ich von Patienten, wie schnell ihre behandelnden Ärzte mit der Verschreibung von Antibiotika zur Hand sind. Selten wird der ganze Mensch und sein soziales Umfeld in den anamnestischen Blick einbezogen, um zu sehen, welche Alternativen es zu einer Verordnung mit Antibiotika gibt. Weiterhin ist es schade, dass neben einer Antibiotikaverordnung nichts ergänzendes für das Immunsystem getan wird. Viele leiden nämlich unter massiven Verdauungsproblemen, da das Antibiotika nicht nur die “bösen” Bakterien eliminiert hat, sondern auch die vielen Guten aus dem Darm, die für eine reibungslose Verdauung wichtig sind.

Die größten Probleme zeichnen sich jedoch in den Krankenhäusern ab, wo stark geschwächte Menschen unter den MRSA heftig leiden und sogar versterben, wenn der Organismus es nicht mehr schafft, nach einer Operation oder einem Infekt, sich zu stabilisieren.

Der zu häufige Einsatz von Antibiotika lässt Bakterien ressistent werden, denn diese kleinen Lebewesen sind nicht dumm und reagieren, wie wir Menschen, mit einer Immunisierung ihres Systems, so dass Antibiotika ihnen nichts mehr anhaben kann.

Ganzheitlich orientierte Kliniken und pflegendes Personal haben schon vor einigen Jahren die wertvolle Hilfe aus dem Pflanzenreich entdeckt und nutzen sie vielfältig und mit Erfolg. So werden Tees und Körperabwaschungen aus Johanniskraut, Ringelblumen oder Teebaumöl, eingesetzt.

Johanniskraut ist nicht nur ein beliebtes Kraut gegen Winterdepressionen, sondern besitzt eine antibakterielle Wirkung gegen MRSA-Erreger. Dabei kann der Tee ebenso genutzt werden, wie das Rotöl, ein Auszug aus den frischen Johanniskrautblüten in Olivenöl, für äußerliche Einreibungen.

Waschungen mit Ringelblumenblüten oder Lavendelblüten lassen nässende, infizierte Wunden besser abheilen. Hierfür 1 Handvoll der jeweiligen getrockneten Blüten in 2 Liter nicht mehr kochendem Wasser 10-15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durch ein Sieb gießen, abkühlen und zum Waschen infizierter Hautstellen oder 1:1 mit Salbeiblätter zum Mundspülen nutzen.

Ebenfalls wirken nachweislich viele ätherische Öle keimhemmend auf Staphylococcen. Beispielsweise Teebaumöl, Eukalyptus oder Lemongrass.

Noch mehr Infos gibt es hier, vom Robert Koch Institut und vom wissenschatlichen Dienst des Deutschen Bundestags.

Vielleicht sollte noch gesagt werden, dass ich nicht grundsätzlich gegen den Einsatz von Antibiotika bin. Ich habe nur etwas gegen das blinde  Verschreiben bei jedem kleinen Hüsteln oder anderen Wehwehchen.

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