Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
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Hin und her bislang unkommentiert...

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Am Wochenende war ich in Köthen und habe dort ein Einführungs-Seminar zum Thema “Abendländische Medizin” gegeben. Auf der Tour gab es interessante Gespräche mit meiner Kollegen-Freundin Ulli.

Wieder zu Hause angekommen, musste ein neues Rezept ausprobiert werden. Der lieben Familie schmeckte es hervorragend. Doch vergisst die Frau bei Zeiten, kuche_1das sie drei Testosteron produzierende Wesen beherbergt. ok. Kind zwei ist noch nicht so weit (glücklicherweise!), befindet sich aber in einem chronischen Wachstumsschub, der von permanentem Hunger begleitet wird. Übergewichtig?? Nein! Dieses Kind hat kein Gramm Fett am Leib. Nun ja, was ich sagen wollte, der Bande schmeckte es, doch die Keulen reichten leider nicht aus. So wird das Rezept modifiziert…….. Und was, werte Leserschaft seht ihr auf dem Bild unten in der rechten Ecke?? Genau, Basilikum! Ich versprach mehr input zu Heilpflanzen:

Der Basilikum: es gibt unendlich viele Arten. In Indien soll ein Blatt täglich verzehrt werden, denn es erhält die Jugend und fördert die Gesundheit. In der ayurvedischen Heilkunde ist er kontraindiziert bei zu viel Pitta. Weiterhin heißt es im Ayurveda, das Basilikum das Herz und den Geist öffnet. Der Basilikum gehört zur Familie der Lamiaceen und ist somit reich an ätherischen Ölen. Er soll besonders dann gebraucht werden, wenn der Mensch sich erschöpft fühlt und unter Einschlafstörungen leidet. Ebenso bei Melancholie und Schwermut. Paracelsus verabreichte es den Frauen zur Fruchtbarkeitssteigerung. Ist kein frischer Basilikum für den Salat  zur Hand, können 4-6 Tropfen des ätherischen Öls in das Salatöl (Distel, Oliven…) gegeben werden. Ach, was mir noch einfällt ist ein uraltes Rezept aus unserer Volkheilkunde. Die gute Basilikumbutter: eine Handvoll Basilikum (hier besser als Droge, also getrocknet) in ca. 200 g geschmolzene Butter geben. In einen verschließbaren Behälter füllen und abkühlen lassen. Diese Butter den Kleinkindern auf die Stirne gegeben (immer an die liebevolle be-Handlung der kranken Kleinen denken), hilft den lästigen Schnupfen schneller wieder los zu werden.

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