Grenze zwischen Wildnis & Zivilisation
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Du bist was du isst: Teil 2 Brennessel 2 comments

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Die Brennessel gedeiht am besten in wilder Natur. Es hat sich herausgestellt, das es sehr schwierig ist, die Brennessel in Kultur anzubauen. Logischer weise, hat die Brennessel ihren Namen auf Grund der kleinen, glasartigen Brennhaaren, die bei der kleinsten Berührung brechen und ihren Inhalt (Ameisensäure, Histamine u.a.), wie eine Spritze in die Haut gelangen lassen. Es ist einfach ein Muss(!) dieses Kraut im Frühjahr frisch zu genießen! Dazu werden die schönsten und unversehrten oberen Triebe abgeschnitten. Kleingeschnibbelt, lässt sich die Brennessel wie Spinat oder Mangold verarbeiten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Die Brennessel ist reich an Vitamin C und A, sowie Eisen und Kalzium. Auch der Anteil an Acetylcholin (Nervenfutter) ist nicht zu verachten.

Die Tibeter achten die Brennessel sehr und so wundert es  nicht, das sie im Gebiet des Himalaja als heilig gilt. Jedoch müssen wir gar nicht so weit reisen. Auch unsere Vorfahren, die Germanen hielten dieses Kraut in Ehren. Erinnert sich eigentlich noch jemand an dieses schön-traurige Märchen von Hans Christian Andersen: Die wilden Schwäne?! Wir lernen viel von Pflanzen, wenn wir alte Geschichten lesen, in denen Zauberpflanzen Erwähnung finden.

Wer frische Brennessel nicht mag (soll ja vorkommen), der kann sich das Kraut trocknen und als Tee genießen. Wer den Tee nicht mag (soll ja vorkommen), kann sich die Brennesselsamen ins Müsli streuen. Soll die Potenz steigern. Wer die Brennesselsamen nicht mag – ist selber schuld! Doch, da gibt es noch eine allerletzte Möglichkeit: das Öl aus den Samen zum Salat…………….

Viel spaß beim Sammeln und experimentieren in der Küche!

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