Ausdauerübungen: wenn es medizinisch möglich ist, kann Sport zum fortwährenden Wachstum des Gehirns beitragen.

Ausreichend Schlaf: wir verfestigen das im Laufe des Tages Gelernte, wenn wir genügend Schlaf mit vielen REM-Phasen bekommen.

Gute Ernährung: die „Erde“ der Hirnstruktur braucht gute Nahrung und Wasser, einschließlich gesicherter Quellen von Omega 3-Fettsäuren, um ihre Funktion gut zu erfüllen und die „Samen“ des guten Fokus der Aufmerksamkeit keimen zu lassen.

Beziehungen: unsere Verbindungen mit anderen unterstützen ein lebendiges und formbares Gehirn.

Neuheit: wenn wir unseren Trott verlassen und das Gehirn für neue Stimuli öffnen, wenn wir spielerisch und spontan sind, kann das Gehirn weiter wachsen und jung bleiben.

Konzentrierte Aufmerksamkeit: wenn wir Multitasking und Ablenkungen vermeiden und uns gewahr werden, worauf wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren, können wir in der Tat die Freisetzung von Chemikalien (lokal und im ganzen Körper) stimulieren, die die Neuroplastizität unterstützen.

Einkehrzeit: wenn wir uns auf unsere eigenen inneren Empfindungen, Bilder, Gefühle und Gedanken fokussieren und innerlich reflektieren, unterstützen wir das Wachstum regulativer, integrativer neuronaler Netze.

Möglicherweise Humor: einige Vorstudien deuten darauf hin, dass wir durch Lachen das gesunde Wachstum des Gehirns fördern. Neuroplastizität scheint in der Tat „zum Lachen zu sein“.

Quelle: Handbuch der Interpersonellen Neurobiologie, Daniel Siegel, Arbor Verlag 1. Auflage 2015, Kap 8-9